Schulpflichterfüllung

Schulpflichterfüllung in der Jugendwerkstatt BeKA

 

Die Jugendwerkstatt bietet mit fünf Plätzen Jugendlichen, die ihre allgemeinbildende Schulpflicht erfüllt haben, die Möglichkeit einer außerschulischen Erfüllung der Berufsschulpflicht. Sie erhalten in den verschiedenen Arbeitsbereichen eine berufliche Orientierung und Qualifizierung, um anschließend in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt integriert werden zu können.

Nach § 69 Abs. 4 NSchG können Jugendliche, die nicht in einem Berufsausbildungsverhältnis stehen und auf sozialpädagogische Hilfe angewiesen sind, ihre Schulpflicht durch den Besuch einer Jugendwerkstatt erfüllen. Die Erfüllung der Schulpflicht erfolgt auf der Grundlage eines einzelfallbezogenen Förderplans, der von der Jugendwerkstatt, der zuständigen berufsbildenden Schule und der abgebenden Schule gemeinsam erstellt und von der Schulbehörde genehmigt wird.

Die Zuweisung der einzelnen Schüler erfolgt durch einen Aufnahmeausschuss, der aus Vertretern der Jugendwerkstatt, der BBS Sek II, des Pro-Aktiv-Centers, der Bezirksregierung, des Jugendamts und der Arbeitsverwaltung sowie der abgebenden Schule Sek.I besteht. Dieser Ausschuss entscheidet im Mai/Juni über die Besetzung der Plätze. Im Anschluss an die Sitzung nimmt die Jugendwerkstatt Kontakt zu den Schülern und ihren Eltern auf, informiert sie und lädt den Schüler auf ein zweiwöchiges Praktikum ein. Der Jugendliche entscheidet sich anschließend für den Besuch der Jugendwerkstatt oder der BBS.

In der Jugendwerkstatt arbeitet er in dem von ihm ausgewählten Qualifizierungsbereich mit anderen Jugendlichen im Alter von 18 bis 25 Jahren zusammen, es gibt keine gesonderte "Schulpflichterfüllergruppe".

 

Neben der beruflichen Qualifizierung erhalten die Jugendlichen in den Kernfächern Deutsch und Mathematik individuellen Förderunterricht und nehmen an sozialpädagogischen sowie AG- Angeboten teil. Die Schulpflichterfüller haben einen gemeinsamen Ansprechpartner, der sich um ihre Belange kümmert und den Kontakt zu den Erziehungsberechtigten pflegt. Gemeinsam planen und veranlassen sie zu Beginn des 2. Schulhalbjahres den weiteren Ausbildungsweg des Jugendlichen.

 

Ein erfolgreicher Besuch der Jugendwerkstatt endet mit einem Zertifikat.


Ansprechpartnerin:

Helga Moritz, Realschullehrerin
Tel. 04421 - 91 30 82-16   (-00)

 

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gefördert durch:

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Beratung, Kommunikation und Arbeit (BeKA)
gemeinnützige Paritätische Gesellschaft für Soziale Teilhabe mbH
Ulmenstr. 55  -  26384 Wilhelmshaven

Tel.:  04421 - 91 30 82-00 | Fax:  04421  -  91 30 82-50 | E-Mail: post [at/bei] beka-info.de